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Titel Schiffsbeteiligungen | Vermögensausbau | GIFA Wirtschaftsberatung GmbH

Vermögensausbau - Schiffsbeteiligungen

Schiffsfonds - voll im Wind

Kogge

Schon zu Zeiten der Hanse...

Die Beteiligungen an Schiffen sind keine Erfindung der Neuzeit, sondern schon zu Zeiten der Hanse schlossen sich Geldgeber zusammen und schafften gemeinsam Schiffe an. Somit waren die ersten Schiffsfonds gegründet.

Die Kapitänsreeder, welche damals noch selbst auf den Schiffen segelten und die Handelswaren vor Ort einkauften, verfügten in der Regel nicht über das erforderliche Kapital zum Kauf eines Schiffes und ließen sich dieses von wohlhabenden Kaufleuten finanzieren. Durch die sogenannten Partnerreedereien (mit unbegrenzter Nachschusspflicht) wurden somit seit jeher die Chancen und Risiken eines Schifffahrtsunternehmens geteilt.
FrachtschiffIn unserer heutigen Zeit herrschen Kommanditgesellschaften vor, welche den Vorteil haben, dass die zumeist branchenfremden Anleger nur mit ihrer Einlage haften, und im Handelsregister als Kommanditist eingetragen werden.

Schiffsfonds können somit eine äußerst attraktive unternehmerische Beteiligung mit ausgezeichneten Renditechancen und Steuervorteilen sein, wenn der Fonds u. a. von einem seriösen und erfahrenem Emissionshaus aufgelegt wurde und der Investor an einer langfristigen unternehmerischen Beteiligung interessiert ist.
Kogge Elbing
"Indem Wir unablässig bemühet sind für das Glück und den Wohlstand Unserer Untertanen zu sorgen, so bemerken Wir, wie vorteilhaft es Ihnen sein würde, unmittelbar und unter Unserer Flagge von Unseren Häfen die Häfen von Spanien und alle anderen Plätze zu beschiffen, wo sich vernünftige und sichere Aussichten zu einem tüchtigen Gewinn von Aus- und Einfuhr für Unsere Staaten vorfinden möchten."
(Friedrich der Große, Gründungspatent der Preußischen Seehandlungs-Societät 1772)
FrachtschiffBeteiligungen in Schiffsfonds sind nach geschlossenen Immobilienfonds die zweitwichtigste Anlageform geworden.

Bei einer Schiffsbeteiligung investieren die Anleger in den Bau und Betrieb eines Schiffes - häufig in Kooperation mit der Reederei.

Der Staat fördert diese Anlageform durch Steuervorteile: Er will der Exportnation Deutschland eine konkurrenzfähige Handelsflotte - unter deutscher Flagge - erhalten. - Andererseits: Verdient das Schiff kein Geld, kann das Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht anzweifeln und die Vergünstigungen nachträglich aberkennen. Insofern ist es außerordentlich wichtig einen Initiator mit seriösem Sicherheitskonzept zu wählen.

Darüber hinaus haben die steuerlichen Regelungen einen starken Renditeeinfluss. Die Neuregelung der Tonnagebesteuerung führt dazu, dass die Ausschüttungen weitgehend steuerfrei bleiben, wenn zur Tonnagebesteuerung optiert wird.

Der Anleger partizipiert an den Überschüssen, welche die Schiffe in der Betriebsphase erwirtschaften. Diese sind im Vergleich mit anderen Investitionsgütern sehr hoch: Neben den marktüblichen Zinsen werden die Schiffshypotheken in den ersten 12 bis 15 Jahren vollständig zurückgeführt. Darüber hinaus werden in der Regel zirka 8 Prozent per anno Ausschüttungen erwirtschaftet, die ab dem ersten vollständigen Geschäftsjahr gezahlt werden.

Eine Schiffsbeteiligung ist kein Spekulationsobjekt, sondern eine unternehmerische Investition mit Chancen und Risiken.

Seit 10.11.2005 keine Verlustzuweisung mehr!

Wesentliche Merkmale von Schiffsfonds
Ausschüttung ab ca. 5%, ansteigend
Anlagehorizont mittel- bis langfristig
Währungsrisiko in der Regel ja, weil Einnahmen in US$
Einkunftsart Gewerbebetrieb
Sicherheitenkonzept abhängig vom Initiator

Die Chancen des Anlegers

  • Nach Ablauf der anfangs vereinbarten Festcharter (meistens nach vier, manchmal auch erst nach sieben Jahren) kann das Schiff zu günstigeren Konditionen als kalkuliert weiterbeschäftigt werden, dadurch steigen die Gewinnausschüttungen.
  • Die Schiffsbetriebskosten sind niedriger als veranschlagt (günstige Treibstoffpreise, Lohnkosten).
  • Durch geschickte Wahl der Darlehenswährung und der Zinsbindungsfrist kann die Finanzierung günstiger sein als kalkuliert.
  • Währungsschwankungen können sich positiv auf die Gesamtrechnung auswirken.
  • Der Verkaufserlös des Schiffes ist höher als erwartet.

Die Risiken des Anlegers

  • Nach Beendigung der ursprünglich vereinbarten Charter findet das Schiff keine Anschlussbeschäftigung oder nur zu niedrigeren Raten.
  • Die Zinsen für den Fremdanteil an Zwischen- und Endfinanzierung sind höher als geplant.
  • Der Dollar-Kurs liegt während der Nutzungsdauer des Schiffes unter dem kalkulierten Wert; dadurch sinken die in Dollar gezahlten Chartererlöse.
  • Das Schiff kann am Ende der Nutzungszeit nur zu einem geringeren Preis als kalkuliert verkauft werden.
  • Steuer- und Gesetzesänderungen können sich negativ auf das Gesamt- ergebnis auswirken.
Bild "Kogge" wurde beschnitten und farblich nachbearbeitet und steht unter der Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5 Lizenz, © VollwertBIT
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