Absicherung - Absicherung des Körpers / der Arbeitskraft
Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Neben der Privathaftpflicht, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU, die Versicherung mit absoluter A-Priorität.
Warum?Ihr Körper, Ihre Arbeitskraft schafft die Grundlage eine Existenz überhaupt aufzubauen oder zu behalten.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten im Keller eine Geldmaschine, die Ihnen jeden Monat das Geld für Ihren Lebensunterhalt ausdruckt. Geld für Lebensmittel, Wohnung, Kleidung, Luxusgüter, Auto, Urlaub, Ausbildung der Kinder, eben all das was wir Monat für Monat benötigen. Und zusätzlich noch ein paar Euro um auch sparen zu können, z.B. etwas für das Alter zu tun.
Wie gut würden Sie auf diese Geldmaschine aufpassen? Wie gut würden Sie diese Maschine versichern?
Unser Körper ist diese Geldmaschine! Die Geldmaschine, die uns Monat für Monat leben lässt! Geld ist nicht alles, sagen Sie! Aber ohne Geld ist alles nichts, sagen wir!
Nun möchte man meinen, wir haben doch eine gesetzliche Rentenversicherung. Stimmt! Nur wenn Sie aus dieser anderen, viel zu kleinen Geldmaschine plötzlich nur noch maximal 30% des Geldes zur Verfügung haben, ist der Traum vom schönen Leben vorbei. Was wollen Sie tun, wenn statt € 2.000,-- auf einmal nur € 600,-- pro Monat zur Verfügung stehen? Nicht mehr Wohnen, nicht mehr essen, nicht mehr Auto fahren oder keine teuren Medikamente mehr, die Sie wegen Ihrer Krankheit so dringend benötigen?
Schützen Sie Ihre Geldmaschine, schützen Sie sich und Ihre Familie!
Gesetzliche Krankenversicherung

Das Sorgenkind unseres Sozialstaates. Oder anders betrachtet - immer mehr Beiträge für immer weniger Leistung. Zwischen 12% + 15% vom beitragspflichtigen Verdienst werden in der Regel an die verschiedenen gesetzlichen Krankenversicherungen abgeführt. Die Hälfte des Betrages trägt der Arbeitgeber, die andere Hälfte der Arbeitnehmer.
Während die Beiträge in der privaten Krankenversicherung Personen- und Leistungsbezogen kalkuliert werden, sind die Beiträge für die gesetzlichen Kassen Einkommensabhängig. Es kann also theoretisch sein, dass ein lediger Versicherter in die private Krankenversicherung mehr Beiträge zahlt, als ein Familienvater mit Ehefrau und fünf Kindern in die gesetzliche Kasse zahlt. Das schon allein dadurch ein wirtschaftliches Ungleichgewicht hervorgerufen wird, versteht sich von selbst. Es wäre das gleiche, als würde die TUI eine Urlaubsreise für 7 Personen zulassen für die nur einer bezahlt. Das diese Form der sozialen Gerechtigkeit seit einiger Zeit nicht mehr funktioniert, spüren gerade die sozial Schwachen und Kranken am stärksten.
Fast jeder Arztbesucher regt sich heute über die 10 € Praxisgebühr auf, die er pro Quartal beim Arztbesuch zu entrichten hat. Dass er aber jahrelang 1,5% zu viele Beiträge entrichtet hat und seinen Arbeitgeber zusätzlich mit 1,5% mehr Anteil belastet hat, ist ausschließlich der Bequemlichkeit und Ignoranz der heute Jammernden zuzuschreiben.
Bei einem Durchschnittsverdienst von ca. 30.000 € im Jahr, haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 450 € zu viel bezahlt. Nur weil man Informationen und Beratung ignorierte oder man zu bequem war, eine günstigere Krankenversicherung zu wählen. Man hat also zum Teil das 11-fache der Summe zum Fenster rausgeschmissen, über die man heute jammert.
Also lieber Leser - nicht weiter jammern, sondern handeln. Wir können zwar nicht jedem helfen, aber wir werden Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie viel Geld einsparen können oder in optimaler Form staatliche Subventionen nutzen.
Krankenzusatzversicherung

Wer gesetzlich versichert ist oder sein muss, der hat die Möglichkeit, für einen relativ kleinen Monatsbeitrag eine private Krankenzusatzversicherung in Anspruch zu nehmen.
Hierbei können folgende Leistungsmerkmale eingeschlossen werden:
1. Zusatzleistung für Zahnersatz,
2. 1- oder 2-Bett-Zimmer im Krankenhaus mit Chefarztbehandlung
3. Zusatzleistung für Brillen / Sehhilfen
4. Heilpraktikerbesuche
Sicherlich hat diese Zusatzversorgung keine A-Priorität und sollte somit nur abgeschlossen werden, wenn alle anderen, wirklich wichtigen Versicherungen bereits vorhanden sind.
Private Krankenversicherung

Als Selbstständiger oder als besserverdienender Angestellter oder auch als Beamter haben Sie die Möglichkeit sich privat zu versichern. Seitdem die gesetzliche Krankenversicherung durch immer höhere Beitragssätze und durch immer weniger Leistung auszeichnet, wird diese Möglichkeit der Versorgung von immer mehr Menschen wahrgenommen.
Anders als in der gesetzlichen Krankversicherung, wo sich der Beitrag nach Ihrem Einkommen sowie dem Beitragssatz der jeweiligen Kasse richtet, zahlen Sie bei der privaten Krankenversicherung den Beitrag für die Leistung die Sie sich aussuchen. Grundlage ist hier nicht Ihr Einkommen, sondern Ihr Alter und die jeweilige Tarifleistung, die Sie wünschen.
Sie entscheiden, ob Sie im Krankenhaus in einem 1-Bett, 2-Bett oder Mehrbettzimmer liegen. Sie entscheiden von welchem Arzt oder Heilpraktiker Sie behandelt werden. Sie entscheiden wie viel Sie bei Medikamenten oder Brillengestellen dazu bezahlen. Sie entscheiden in Absprache mit Ihrem Arzt individuell wie Sie gesund werden dürfen.
Für jüngere, alleinstehende Personen kostet die private Krankenversicherung zudem nur einen Bruchteil der gesetzlichen Beiträge. Für ältere Versicherte ist es wichtig, langfristig bei einer Gesellschaft zu bleiben, weil dort die sogenannte Altersrückstellung gebildet wird, damit die Versicherung später nicht überdimensional teuer wird. Wenn aber jüngere Menschen, die eingesparten Beiträge von Anfang an vernünftig sparen und anlegen, kann hieraus schon ein kleines Vermögen werden. Geld, was ansonsten unwiderruflich weg wäre. Vielleicht in den dunklen Kanälen der gesetzlichen Krankenversicherung.
Private Unfallversicherung
Definition UnfallEin plötzlich, unfreiwillig, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis.
Unvorhersehbare Ereignisse stellen unser Leben auf den Kopf. Plötzlich und unerwartet ist man nicht immer gleich tot. Das Überleben nach einem schweren Unfall ist oftmals schlimmer. Augenlicht verloren, Gliedmaßen amputiert, ein Leben im Rollstuhl! Wir wissen nicht was morgen ist oder übermorgen mit uns passiert. Ob im Auto, beim Sport, im Beruf oder in der Freizeit - wir sind tagtäglich Gefahren ausgesetzt, die wir falsch einschätzen, die wir nicht wollen oder die ein Dritter, Fremder verursacht.
Plötzlich und unerwartet benötigen wir Geld, viel Geld um überhaupt weiter leben zu können.
Ca. 40% aller Deutschen besitzen eine Unfallversicherung, aber nur etwa 8 % ein Berufsunfähigkeitsversorgung. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass wir durch Medien und im täglichen Leben, visuell mit Unfällen konfrontiert werden. Doch nur etwa 3% aller die berufsunfähig werden, werden durch einen Unfall berufsunfähig. Die anderen 97% durch Herz- und Gefäßkrankheiten, Rheuma- und Gelenkkrankheiten, Geistes- und Nervenkrankheiten, Krebs, Allergien etc. Doch Krankheiten sind stumm, man sieht sie nicht, wie einen Unfall. Aus diesem Grund wird die Wichtigkeit einer Berufsunfähigkeitsversorgung nach wie vor unterschätzt.
Und trotzdem bleibt sie eminent wichtig, die Unfallversicherung. Doch nur eine vernünftige Kombination aus beiden, sichert unsere Existenz.
AnmerkungBei Unfallversicherungen gibt es bei gleicher Leistung bis zu 500% Preisunterschied. Ein unabhängiger Vergleich schützt Sie davor viel zu viel zu bezahlen.
Risiko-Lebensversicherung (RLV)

Als Alleinstehender können Sie gut und gerne auf eine solche Versicherung verzichten, wenn auch ansonsten keine beruflichen Versorgungszwänge auf Grund von Partnerschaften vorliegen.
Sobald aber Menschen wirtschaftlich von Ihnen abhängig sind, ändert sich diese Aussage schlagartig. Als Versorger einer Familie haben Sie die verdammte Pflicht Ihr Todesfallrisiko abzusichern. Wenn nämlich neben dem seelischen Schmerz noch große finanzielle Probleme auf Ihre Hinterbliebenen zukommen, ist auch deren Existenz vernichtet. Mindestens zwei bis drei Jahresnettoeinkommen sollte die Todesfallsumme betragen, um die wirtschaftliche Situation ansatzweise zu sichern.
AnmerkungIm Bereich der Risikolebensversicherung gibt es große Preisunterschiede bei den Prämien. Lassen Sie sich unabhängig beraten.